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Abstract

Eine eingehende Diskussion der an der Amylacetatflamme' vorliegenden Messungen führt zu der Folgerung, daß die Farb- (genauer Verteilungs-) Temperatur einer solchen Flamme bereits im sichtbaren Bereich nennenswert von der Wellenlänge abhängig ist. Berücksichtigt man die Wellenlänge, bei der die Messung der Farbtemperatur vorgenommen wurde, so läßt sich die wahre Temperatur einwandfrei bestimmen. Diese Auswertung beseitigt die zwischen den Messungen von Valentiner und Rössiger einerseits und von Pearson und Pleacance andererseits bestehende Diskrepanz. Eine solche Auswertung ist auch für andere Rußflammen als die Amylacetatflamme möglich. Mittlere Zahlenwerte werden angegeben und Nomogramme für die Temperaturbestimmung aufgestellt.