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Abstract

Die kinetischen Gleichungen von Störstellenreaktionen (s. Gln. (19) und (26)) in kubischen Kristallen werden mit Hilfe von Wahrscheinlichkeitsansätzen (s. Gln. (2) und (9)) abgeleitet. Hierbei fungiert als entscheidende Größe die Aufenthaltswahrscheinlichkeit eines Störatoms auf einem Gitterplatz; für diese wird eine statistische Deutung (s. Gl. (1)) gegeben. Bei den chemischen Reaktionen zwischen Störstellen wird die Korrelation nächst benachbarter Fremdionen berücksichtigt.

Konkret durchgerechnet werden:

  • 1
    Die Bildung von Lückenpaaren aus isolierten Lücken in Kristallen vom NaCl-Typ,
  • 2
    Die chemische Reaktion Agmath image + Smath image ⇄ [Agmath imagegSmath image] in Silberhalogeniden.

Die statistische Ableitung ergibt für die kinetischen Gleichungen eine gewisse Modifikation gegenüber dem sonst üblichen phänomenologischen Ansatz für die kinetischen Gleichungen. Dies betrifft die kinetischen Konstanten, welche noch eine Zeitabhängigkeit (s. Gln. (19) und (26)) enthalten.