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Abstract

Mit einem einfach-fokussierenden Massenspektrometer geringen Auflösungsvermögens aber hoher Empfindlichkeit werden die aus der stationären positiven Säule von Sauerstoff-Glimmentladungen effundierenden und extrahierten positiv und negativ geladenen Teilchen in der T-und H-Form untersucht.

Die bei Entladungsstromstärken von 20 bis 120 mA und einem Entladungsdruck von 2,5 Torr gemessenen Teilchenströme werden mitgeteilt und verglichen. Das Verhältnis der Ströme ist von der Entladungsform abhängig.

Die Größe des Effusionsstromes wird wesentlich durch die Amplitude der Potentialschwankungen des Plasmas vor der Effusionsöffnung bestimmt. Die Potentialschwankungen treten sowohl als statistische Schwankungen als auch als Schwingungen auf.

Mit einer Gegenfeldmethode wird die Energie der effundierenden Teilchen gemessen. Es kann bei Potentialschwingungen ohne überlagerte statistische Schwankungen gezeigt werden, daß Proportionalität zwischen der Amplitude der Potentialschwingungen und der Teilchenenergie besteht. Aus den Meßergebnissen folgt, daß die Schwingungen vor der Effusionsöffnung mit einer Komponente senkrecht zur Rohrwand auftreten.