Direkte Messung der einachsigen magnetischen Anisotropie aufgedampfter dünner Schichten von Eisen, Nickel, Permalloy und Kobalt

Authors

  • Zdenêk Málek,

    1. Institut für Magnetische Werkstoffe der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin und, Prag, Physikalisches Institut der Tschechoslowakischen Akademie der Wissenschaften, Jena
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  • Walter Schüppel

    1. Institut für Magnetische Werkstoffe der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin und, Prag, Physikalisches Institut der Tschechoslowakischen Akademie der Wissenschaften, Jena
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Abstract

Dünne Eisen-, Nickel-, Permalloy- und Kobaltschichten wurden in einem Magnetfeld auf geheizte und ungeheizte Unterlagen senkrecht oder schräg aufgedampft und die Konstanten ihrer einachsigen magnetischen Anisotropie sowie deren zeitliche Veränderung bei Zimmertemperatur mittles Drehmomentenmessungen bestimmt. Die Untersuchungen zeigen, daß die einachsige magnetische Anisotropie aus mindestens zwei Anteilen besteht, von denen der zeitlich veränderliche Anteil mit der spontanen (magnetfeldinduzierten), der zeitlich konstante mit der geometrischen Anisotropie bzw. nichtgeometrischen Spannungsanisotropie identifiziert werden kann. Durch diese Aufteilung und die Deutung der spontanen Anisotropie als einen durch Störungen hervorgerufenen Nahordnungseffekt lassen sich die experimentellen Ergebnisse weitgehend erklären.

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