Der Einfluß von Blochwandverschiebungen auf die Dämpfung von Ultraschallwellen in ferromagnetischen Metallen

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Abstract

Ein Teil der Dämpfung von elastischen Wellen in ferromagnetischen Metallen kann auf die Erzeugung von Wirbelstromwärme bei der Verschiebung von Blochwänden zurückgeführt werden. Dazu wird zunächst untersucht (Abschn. I), welche Arten von Blochwänden sich in anisotropen Einkristallen verschieben können, wenn man als elastische Schwingungen nur ebene Wellen, bei denen die Auslenkungsrichtung entweder parallel oder senkrecht zur Fortschreitungsrichtung ist, zuläßt. Derartige Wellen sind in elastisch anisotropen Kristallen im allgemeinen nur in bestimmten Kristallrichtungen möglich.

In Abschnitt II wird das dynamische Verhalten der Wände und deren Einfluß auf die Dämpfung der Ultraschallwelle abgeschätzt. Dazu wird das Kerstensche Modell zugrunde gelegt, bei dem die Wand an parallelen, äquidistanten Haftlinien festhängt. Da es bei niedrigen Frequenzen eine Rolle spielt, daß die Wände sich in ihrer Bewegung gegenseitig beeinflussen, wird eine Anordnung von parallelenäquidistanten Wänden behandelt.

Um die Dämpfung auch für große Frequenzen abzuschätzen (Abschnitt III) wird angenommen, daß die Wechselwirkung der Wände miteinander sowie die Festhaltung an den Haftlinien bei genügend großen Frequenzen vernachlässigt werden kann.

In Abschnitt IV werden die so erhaltenen Resultate mit denen anderer Autoren verglichen.

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