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Abstract

Der Übergang von normalen N2-Hochdruckglimmentladungen an Cu-, Ag-, Ni- und Au-Kathoden und anomalen He-Niederdruckglimmentladungen an Hg-Kathoden in den Bogen wird mit den physikalisch-chemischen Eigenschaften der Kathodenmetalle verglichen. Cu2O-Teilchen in Cu, die Wasserstoffkrankheit in Cu und Ag, nicht einheitliche Oxydschichten auf Cu, Ni und Hg sowie Isolierteilchen aus Glas können die Übergänge einleiten. Ebenso werden sie durch bloße Gegenwart oder Explosion von Teilchen aus Hg–N2-Verbindungen auf Hg eingeleitet. Einheitliche Oxydschichten sowie die Wasserstoffbeladung von Ni- und Hg-Kathoden begünstigen die Bogenbildung nicht. Aus der Kegelbildung auf Ag, der Stabilität von Hg–N2-Verbindungen, wie aus einigen Versuchen mit Glasfäden auf Hg wird geschlossen, daß auch die mikroskopische Feldverzerrung durch Aufladung kleinster Isolierteilchen auf der Kathode übergänge in den Bogen einleiten kann.