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Abstract

Es werden die Grundlagen der relativistischen Kosmologie entwickelt, ohne den Materietensor zu verwenden. Den Ausgangspunkt bilden drei einfache und plausible Annahmen, von denen die dynamische Gleichung des Weltalls in voller Allgemeinheit abgeleitet wird. Die Gleichung wird dann zur Untersuchung von drei verschiedenen Welten angewandt. Dabei wird eine einfache Beziehung bestimmt, mit deren Hilfe die Frage beantwortet werden kann, ob das Weltall pulsierend oder bis ins Unendliche expandierend ist. Es wird weiter nachgewiesen, daß die kosmologische Konstante in Wirklichkeit das (1/8 π)-Vielfache der in geometrischen Einheiten gemessenen Dichte der neu im Weltall vom Nichts entstehenden Masse darstellt und daß die de Sittersche Welt nicht leer, sondern voll von solcher ununterbrochen erschaffenen Materie ist. Der Zusammenhang der vorliegenden Untersuchung mit den Arbeiten von Friedman, Einstein und McCrea wird erörtert. Abschließend wird die Größe des sichtbaren Gebietes des Weltalls bestimmt und zur zahlenmäßigen Überprüfung der Hypothese von Hoyle und McCrea über die „steady-state universe” benützt.