Zur Theorie der Kernspaltung. IV. Der Einfluß der magischen Zahlen auf die Kernspaltung

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Abstract

Die von den Verfassern in früheren Arbeiten nacheinander entwickelten Vorstellungen zur Theorie der Kernspaltung werden systematisch dargestellt. Aus der Grundkonzeption einer schalenstrukturabhängigen Deformation der Bruchstücke „im Augenblick” ihrer Trennung folgen magische Effekte für das Kernkraftpotential zwischen den beiden Fragmenten und die mittlere kinetische Energie der Bruchstücke, deren Zusammenspiel die beobachtete Spaltungsasymmetrie quantitativ verständlich macht. Zur Illustration wird die spontane Spaltung von Cf252 diskutiert. Weiterhin wird die Tatsache der symmetrischen Spaltung von Bi209 (durch Deuteronen) verständlich gemacht. Schließlich wird eine qualitative Erklärung für die bekannte Abschwächung der Spaltungsasymmetrie bei Erhöhung der Anregungsenergie des sich spaltenden Kerns auf der Grundlage der entwickelten allgemeinen Vorstellungen gegeben.

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