Variationsprinzip für Kernrotationen

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Abstract

Für deformierte axialsymmetrische Kerne werden Lösungen mit einem Zusatzdrehimpuls senkrecht zur Figurenachse aus der Variationsforderung abgeleitet, daß die Energie einen Extremwert unter den beiden Bedingungen konstanter Normierung und vorgegebenen Drehimpulses annehmen soll. Die exakten Lösungen dieses Variationsverfahrens sind Eigenlösungen des Hamiltonoperators H. Geht man aber von einem nichtkugelsymmetrischen Modelloperator H0 aus, so entstehen Lösungen, die einem mit der Winkelgeschwindigkeit equation image rotierenden Kern entsprechen. Die Erwartungswerte von Energie und Drehimpuls hängen in erster Näherung quadratisch bzw. linear von der Winkelgeschwindigkeit ab. Der Proportionalitätsfaktor wird als Trägheitsmoment des Kerns interpretiert. Der Trägheitstensor ist entartet, der Kern rotiert nur um Achsen senkrecht zur Figurenachse. Es wird eine allgemeine Formel für das Trägheitsmoment angegeben, die den Einfluß der Wechselwirkungen berücksichtigt.

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