Beitrag zur Multiplettstruktur von Röntgenemissionslinien

Authors


Abstract

Die Arbeit enthält einige empirische und theoretische Belege für die Multiplettstruktur der Röntgenspektren. U. a. wurde gezeigt, daß die Gleichung (ΔE)mn = ΔEm + ΔEn, wo (ΔE)mn die Linienbreite (Halbwertsbreite) und ΔEm, ΔEn die Breiten der am Elektronenübergang beteiligten Energieniveaus bedeuten, für Röntgenlinien nicht gilt; daß die Cr Kα1-Linie von Cr2O3 aufgespalten ist und daß eine weitgehende Analogie zwischen Dublettabständen und Linienbreiten besteht. Für das Verhältnis von Dublettaufspaltung eines der an der Entstehung der betreffenden Linie beteiligten Niveaus zur Halbwertsbreite dieser Linie ergab sich über einen großen Z-Bereich eine lineare Abhängigkeit von der Ordnungszahl. Mit Hilfe einer solchen Beziehung konnten „ungestörte” Kα1-Halbwertsbreiten der Übergangselemente berechnet werden, die mit auf zwei anderen Wegen erhaltenen Werten gut übereinstimmen.

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