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Abstract

Das ultrarote Absorptionsspektrum des amorphen Selens wird untersucht und an der Bandkante eine exponentielle Abhängigkeit des Absorptionskoeffizienten von der Energie des eingestrahlten Lichtes festgestellt. Die Ergebnisse von Fan und Caldwell werden reproduziert. Dazu konnte eine von Gobrecht und A. Tausend gefundene bei 9,1 μm gelegene Bande bestätigt werden. Die homogene Mischschmelze Selen-Tellur und Selen-Arsen läßt sich amorph unterkühlen und zeigt die für feste Lösungen charakteristische Eigenschaft. Bei Dotierung des reinen Selens mit geringen Wismutmengen erhält man sehr starke Verschiebungen der Bandkante, die als Einengung der Breite der verbotenen Zone durch Störniveaus (tailing off nach Parmenter) gedeutet werden können.