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Abstract

Die Untersuchung betrifft die Frage, inwieweit bei der lichtelektrischen Elektronenanregung in einem Halbleiter ein Mehrquantenprozeß im Gegensatz zu einer einfachen Photon-Elektron-Wechselwirkung vorliegt. Als experimenteller Hinweis wird die aus Polarisationsmessungen der Photoemission gefundene Erscheinung angesehen, daß beim lichtelektrischen Anregungsprozeß in Halbleitern eine zum ��-Vektor der Photonen senkrechte Vorzugsrichtung erhalten wird (wie beim Comptoneffekt) im Gegensatz zu der zu �� parallelen Vorzugsrichtung beim Röntgenphotoeffekt, welcher durch einfache Photon-Elektron-Wechselwirkung beschreibbar ist. Zur weiteren Erhärtung dieser Folgerung wird in vorliegender Arbeit eine genauere reflexionsoptische Umrechnung der früheren Messungen des anomalen Vektoreffektes an Cs3Sb-Kathoden ausgeführt.