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Abstract

Es werden Ergebnisse der Messung der Temperaturabhängigkeit der reziproken paramagnetischen Atomsuszeptibilität von Legierungen des Palladiums mit Indium, Kadmium, Rhodium und Ruthenium zwischen 120 und 1100 °K mitgeteilt. Der Kurvenverlauf entspricht der von der Stonerschen Kollektivelektronentheorie des Paramagnetismus geforderten Charakteristik. Verschiedene Deutungsmöglichkeiten der Diskrepanz zwischen der spezifischen Elektronenwärme und der magnetischen Suszeptibilität bei Palladium werden angegeben; sie führen zu dem Schluß, daß eine eindeutige Bestimmung der Stonerschen Parameter θF, q, θ′ aus der Temperaturabhängigkeit der Suszeptibilität nicht möglich ist. Ein einfaches Näherungsverfahren zur Bestimmung der relativen Änderung der Lückenzahl beim Zulegieren wird angewandt, das den reziproken Temperaturkoeffizienten der reziproken Atomsuszeptibiliät verwendet. Diese Größe ist nicht mit der Curiekonstanten identisch, da die Bedingung T ≫ θF nicht erfüllt ist. Die Ergebnisse werden teilweise mit den Vorstellungen des starren Bandmodells interpretiert.