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Abstract

Es wird die quantenstatistische Zustandssumme eines N-Teilchensystems im Falle weitreichender zwischenmolekularer Wechselwirkungen berechnet. Das Verfahren ist anwendbar, wenn die Potentiale Fourier-Transformierte besitzen. Durch Einführung effektiver Potentiale, die von der Temperatur und dem Planckschen Wirkungsquantum abhängen, wird es möglich, bekannte klassische Gleichungen heranzuziehen und Formeln für die freie Energie und die radiale Verteilungsfunktion aufzustellen. Im Falle eines Plasmas tritt an die Stelle des Coulomb-Potentials eine in der Nähe des Nullpunktes davon abweichende nichtsinguläre Potentialfunktion, deren Betrag im Nullpunkt durch den reziproken Wert der thermischen Wellenlänge bestimmt wird.