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Abstract

Mit der am Rossendorfer Forschungsreaktor entwickelten Methode der Impulsaktivierung wurden Aktivierungsquerschnitte kurzlebiger isomerer Kernzustände bestimmt. Außerdem wurden Übergangsenergien. Halbwertszeiten und in einigen Fällen K-Konversionskoeffizienten der isomeren Niveaus gemessen. Der Versuchsaufbau und die experimentelle Methode werden ausführlich beschrieben.

Die Ergebnisse sind:

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Aus dem Verhältnis der Aktivierungsquerschnitte zu den Absorptionsquerschnitten lassen sich Schlüsse auf die Spins der beteiligten Kernzustände ziehen. Bei Ga72 und In116 ergeben sich neue Vorschläge für das Niveauschema. Bei den übrigen Nukliden werden die bisherigen Spinzuordnungen bestätigt. Der die Spinverteilung charakterisierende Abschneideparameter konnte für Na24 zu τ = 2 und für In116 zu τ = 3 in guter Übereinstimmung mit den aus anderen Methoden folgenden Werten bestimmt werden.