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Abstract

Die Theorie von Davydov-Filippov legt nahe, bei Rechnungen im phänomenologischen optischen Modell für eine Reihe von Kernen ein nichtaxialsymmetrisch deformiertes Potential anzusetzen. Diese Abweichung von der Axialsymmetrie sollte in der s-Wellen-Neutronenstärkefunktion zu meßbaren Effekten führen. Um die Einflüsse der Nichtaxialität auf den Verlauf der Stärkefunktion abzuschätzen, wurde das Problem der Streuung langsamer Neutronen am nichtaxialsymmetrisch deformierten Kastenpotential in adibatischer Näherung gelöst. Es ergibt sich bei nicht zu geringer Gleichgewichtsdeformation für hinreichend starke Abweichung von der Axialsymmetrie eine (im Vergleich zum axialsymmetrischen Fall) zusätzliche Aufspaltung des für ein sphärisches Potential bei A ˜ 150 liegenden Maximums der Stärkefunktion.