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Abstract

Die vorliegende Arbeit berichtet über eine Möglichkeit zur Auswertung der kontinuierlichen Röntgenkleinwinkelstreung dreiachsiger Ellipsoide in monodispersen, verdünnten Systemen, die sich durch Einführung der sogenannten Kohärenzlänge l in die Methodik der Formbestimmung ergibt. l wird für zwei- und dreiachsige Ellipsoide berechnet; durch Auswertung von Standardkurven lassen sich Hinweise auf die zu erwartende Genauigkeit experimenteller Messungen gewinnen und die Brauchbarkeit der Kohärenzlänge für die praktische Arbeit nachweisen. Der Vorgang der Formbestimmung wird unter Berücksichtigung möglicher Fehlerquellen diskutiert. Dabei zeigt sich, daß prinzipiell auch gewisse Möglichkeiten zur Unterscheidung zwischen den hier angeführten globulären Teilchen und anderen, streuungsäquivalenten Partikelformen vorhanden sind.