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Abstract

Nach dem Czochralski-Verfahren wurden Sb2Te3-Einkristalle mit verschiedener Zusammensetzung gezogen und deren Leitfähigkeit zwischen − 150° C und + 150° C parallel und senkrecht zur c-Achse gemessen. Die Sb-überschüssigen Proben besitzen die größte Leitfähigkeit; die Leitfähigkeitskurven der Te-überschüssigen Kristalle liegen am niedrigsten. Die Leitfähigkeit senkrecht zur c-Achse stimmt weitgehend mit der Leitfähigkeit polykristalliner Proben überein. Parallel zur c-Achse wurde die Leitfähigkeit 2,5 Zehnerpotenzen niedriger gemessen, das Leitfähigkeitsminimum der stöchiometrischen Proben liegt bei Zimmertemperatur. Aus der Neigung der Eigenleitungsgeraden ergibt sich ΔE0 = 0,19 eV. Zur Erkundung der Realstruktur der Sb2Te3-Einkristalle wurden elektronenmikroskopische Untersuchungen durchgeführt.