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Abstract

Die halbklassische Theorie der Relaxation nach Redfield und einer Erweiterung von Pfeifer [1] wird zur Berechnung der longitudinalen Magnetisierung in erster und zweiter Näherung von Molekülen mit N gleichen Kernen (Spin ½) benutzt, deren Korrelationszeiten der Bewegung im Vergleich zur Larmor-Frequenz beliebig, jedoch klein gegen die Relaxationszeiten sind (Moleküle im flüssigen und adsorbierten Zustand). Beruht die Relaxation ausschließlich auf der intramolekularen Dipol-Dipol-Wechselwirkung zwischen den N Spins und wird die thermische Bewegung durch die klassische rotatorische Diffusion der Moleküle beschrieben, wobei alle Anfangszustände gleichberechtigt sind, erhält man in erster Näherung Relaxationsraten, die sich bei einfacher Zerlegung in unkorreliert bewegte Zwei-Spin-Systeme und gewichteter Mittelung ergeben. Die zweite Näherung gibt Aufschluß über die Abweichung der Relaxationsfunktion von einer Exponentialfunktion.