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Abstract

Die Frage der Kohärenz von Strahlungsfeldern, die bei Einstrahlung quantenmechanisch maximal kohärenter Strahlen auf ein einzelnes atomares System durch die Mehrphotonen-prozesse der induzierten Mehrfach-Emission, der induzierten Raman-Streuung, der Erzeugung von Harmonischen sowie von Summen- und Differenzfrequenzen entstehen, wird in störungstheoretischer Näherung untersucht. Für die nach der Wechselwirkung vorhandene Strahlung ergibt sich allgemein, daß sie bei größeren Lichtquantenzahlen der primären Welle in guter Näherung wieder quantenmechanisch maximal kohärent ist, wenn sich der Zustand des atomaren Systems bei der Wechselwirkung nicht ändert. Im anderen Falle ist die Strahlung, falls keine Induzierung vorliegt, vollständig inkohärent, während sie bei Induzierung um so besser kohärent bleibt, je größer die Intensität der induzierenden Strahlung ist.