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Abstract

Am Beispiel des einstufigen Verstärkers als Nachrichtenkanal wurden für eine statistische Standardnachricht experimentelle Untersuchungen zu theoretischen Ergebnissen von Wolter durchgeführt.

Es konnte experimentell nachgewiesen werden, daß bei Amplitudenbewertung im Lesegerät eine maximale Sicherheit bezüglich der Bandbreite des Rechengerätes existiert, und zwar sowohl für den Fall, daß als Störung weißes Gausssches Rauschen im Eingang des Nachrichtenkanals zugesetzt wird, als auch für den Fall, daß die Störung im Eingang des Rechners hinzugefügt wird. Die Abszissenwerte der ausgemessenen Maxima liegen in der von Wolter angegebenen Größenordnung.

Die Berechnung des Verschleifungsfehlers und des Störfehlers zeigte, daß in dem von der Apparatur erfaßten Bereich Wolters Annahme zutrifft, daß die Lage des Maximums der Sicherheit ungefähr mit dem Abszissenwert zusammenfällt, in dem Abrunde- und Störfehler gleich groß sind. Ferner ergaben die Messungen, daß das Maximum sich mit wachsender Rauschleistungsdichte in Richtung größerer Zeitkonstanten des Rechners verschiebt. Verzögert man den Lesezeitpunkt der Nachricht, läßt sich die Sicherheit noch etwas steigern.

Für die funktionale Abhängigkeit der Sicherheit vom Störfehler bei festgehaltenen Zeitkonstanten konnte Wolters Annahme bestätigt werden, daß im Bereich des Optimums die Abrundung des Signals auf die Erkennbarkeit noch keinen wesentlichen Einfluß hat. Das Experiment zeigt, daß in dem Bereich die Beziehung equation image noch gut erfüllt ist mit einem Wert für ξ, der nicht wesentlich von dem für fehlende Verschleifung abweicht.