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Abstract

Es wurde die Anregung von UHF-Plasmaschwingungen in einer Hg-Niederdruck-Entladung durch zusätzlich ins Plasma eingeschossene Primärelektronen unter den Bedingungen eines langen und breiten Entladungsrohres untersucht. Der Nachweis der Schwingungen erfolgte über eine in den Primärstrahl tauchende Sonde mittels einer an die Sonde gekoppelten koaxialen Meßleitung und einem UHF-Meßempfänger als Indikator. Der Schwingungsbereich (UHF-Profil) war auf einen Raum bis zu 20 mm von der Kathode beschränkt und ließ bzgl. Lage und Intensität eine starke Abhängigkeit von den Entladungs- und Elektronenstrahlparametern erkennen. Die höchsten Schwingungsamplituden traten bei niedrigen Bogenströmen (2 A entsprechend einer Elektronendichte von 2·1010 cm−3), bei hohen Primärströmen (bis zu 130 mA) und bei Primärgeschwindigkeiten von 25 V in Erscheinung. Die verfolgte Abhängigkeit der maximalen UHF-Amplitude vom Neutralgasdruck zeigte noch bei Drücken von 1·10−2 Torr deutliche Schwingungsintensitäten. Dabei entsprach die maximale UHF-Amplitude jeweils mit guter Näherung der bei der entsprechenden Elektronenkonzentration berechneten Langmuir-Frequenz. Die erhaltenen Ergebnisse werden abschließend mit den Resultaten anderer Autoren diskutiert.