Untersuchungen zur „ambipolaren Effusion der Ladungsträger” aus der positiven Säule einer Niederdruck-Glimmentladung

Authors


Abstract

Es werden Untersuchungen zu dem von Pahl vorgeschlagenen Verfahren der „ambipolaren Effusion der Ladungsträger” mitgeteilt. Durch eine verbesserte Fertigungstechnik gelang es, die Düse an einer sehr dünnen Stelle der Wand eines geraden Entladungsrohres herzustellen, so daß die geforderten Bedingungen erfüllt werden konnten. Die Messungen wurden in Neon von 0,5…3 Torr bei Entladungsströmen von 0,1…100 mA und Rohrradien von 1,5…2,5 cm durchgeführt. Es findet eine elektronische Ankopplung der Blendenspannungen Verwendung, die mit großer Genauigkeit das Wandpotential vor der Düse einhält und den niederfrequenten Schwankungen weitgehend folgt. Die Abhängigkeit des austretenden Ionenstromes vom Düsendurchmesser D wird zwischen D = 10…100 μm untersucht, wobei für D ≦ λ eine konstante Stromdichte ohne zusätzliches Mitreißen von Ladungsträgern durch ausströmendes Neutralgas beobachtet werden konnte. Ein Vergleich zwischen gemessenen und auf verschiedenem Wege berechneten Ionenströmen wird vorgenommen und gibt Anlaß zur Diskussion der Anwendbarkeit der Methode überhaupt.

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