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Abstract

Das freie Spinteilchen wird als eine pol-dipolartige Massendistribution mit zeitartigem Linienträger in einer sonst leeren MINKOWSKI-Welt aufgefaßt. Die Erhaltungssätze für Impulsvektor und Momententensor legen nicht die Weltlinie des Spinteilchens (Mikrobewegung) fest, sondern beziehen sich auf den – mit dem Teilchen im allgemeinen nicht zusammenfallenden – Schwerpunkt (Makrobewegung). Der Momentensatz zerfällt kovariant in einen Erhaltungssatz für den Spinvektor und einen solchen für das Bahnmoment der Schwerpunktsbewegung. Im ganzen ist das Spinteilchen weitgehend das Analogon eines Systems, dessen Zustände eine irreduzible unitäre Darstellung der POINCARÉ-Gruppe aufspannen: Der willkürlichen Zitterbewegung entspricht die Willkür bei der Auswahl einer der unitär äquivalenten Darstellungen. Abschließend werden zwei durch Nebenbedingungen ausgesonderte spezielle Formen der Mikrobewegung betrachtet.