Relativistische Bewegungsprobleme. II Der starre Rotator

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Abstract

Das in Teil I dynamisch definierte Spinteilchen wird durch ein spezielles kinematisches Modell realisiert: Ein rotierendes orthonormales Vierbein, dessen zeitartiges Bein die Tangente der Weltlinie des Teilchens bildet. Die Bewegungsgleichungen ergeben sich mittels eines stationären parameter-, LORENTZ- und beininvarianten Wirkungsfunktionals. (Beininvarianz bedeutet Invarianz gegenüber orthogonalen Transformationen der drei raumartigen Beine.) Aus der LORENTZ- bzw. Beininvarianz fließen über den Satz von NOETHER die äußeren bzw. inneren Erhaltungssätze. Beschränkung auf die zeitartige Beinvariable führt auf ein Wirkungsfunktional, in dessen LAGRANGE-Funktion neben der Geschwindigkeit auch die Beschleunigung des Teilchens eingeht.

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