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Abstract

Die Ermittlung der Dämpfungskonstante (Relaxationsfrequenz) von Spinwellen mittels des Parallelfeld-Pumpexperimentes (parametrische Anregung) ist nur möglich, wenn die Dämpfung nicht von der Ausbreitungsrichtung der Spinwellen abhängt. Die Untersuchung des Falles einer von der Richtung des Ausbreitungsvektors der Spinwellen abhängigen Relaxationsfrequenz ergab glücklicherweise für wichtige Spezialfälle nur eine relativ geringe Abhängigkeit der Schwellenfeldstärke von der Magnetisierungsrichtung. Die experimentell gefundene Abhängigkeit ist weit ausgeprägter.

Dieser Tatbestand weist darauf hin, daß das Modell einer von der Ausbreitungsrichtung abhängigen Spinwellendämpfung nicht zum Verständnis der Anisotropie der kritischen Mikrowellenfeldstärke, die zur Anregung einer Spinwelle im Parallelfeld-Pumpexperiment erforderlich ist, ausreicht und daß die Relaxationsfrequenz nur von der Magnetisierungsrichtung abhängt.