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Abstract

HgTe-Einkristalle ließen sich nach dem Gradienten-Verfahren bis ± 1 Gew.-% Te-Einwaagen Stöchiometrieabweichung herstellen. Es zeigte sich, daß nichtstöchiometrische Einwaage die Temperung zur Erzielung hoher Beweglichkeiten nicht ersetzen kann.

HgTe[BOND]CdTe-Kristalle wurden in 10 Mol-%-Schritten zum Teil als Einkristalle hergestellt und deren Wärrmeleitfähigkeit und Thermokraft gemessen. Die Wärmeleitfähigkeit der Proben bis 50 Mol-% HgTe ist im untersuchten Temperaturintervall (80…450 °K) praktisch durch Gitterwärmeleitfähigkeit bestimmt. Bei 60…100 Mol-% HgTe kommt ein merklicher Anteil der elektronischen und bipolaren Komponenten hinzu. Von einem Teil der Proben wurde die spezifische Wärme gemessen und der thermoelektrische Gütefaktor berechnet (maximal 0,3…0,65 bei 400 °K für HgTe).