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Abstract

Gleichrichter auf Kupfer-Einkristallflächen (110) zeigten eine Schleusenspannung von etwa 0,25 V wie auch die normalen Gleichrichter. Die Gleichrichter auf Kupfer (100)-Flächen hingegen hatten eine erhöhte Schleusenspannung (0,3 Volt), die jedoch nicht ganz so groß ausfiel wie an Gleichrichtern, hergestellt aus vorher geglühtem Kupfer (0,35 Volt). Gleichrichter auf (111) und (113) Kupfer-Einkristallflächen wiesen zum Teil Formiererscheinungen mit Hysterese auf, wobei die Neukurven auf Schleusenspannungen von 0,1 Volt schließen lassen. Nach einmaliger Messung war nur eine wesentlich kleinere Hysterese-Kurve festzustellen. Die Schleusenspannungen lagen dann zwischen 0,2 und 0,3 Volt. Polykristall-Gleichrichter aus vorher geglühtem Kupfer, die anfangs keine Hystereseerscheinungen zeigten, wiesen nach 10jähriger Lagerung eine nur einmal auftretende Hysterese auf.