Die Wirkung von Amino-polyessigsäuren und der Austauscherform auf die Trennung von Ceriterden

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Abstract

Die Abhängigkeit der Trennung von Ceriterden in Austauschersäulen vom komplexbildenden Elutionsmittel und von der Art der Austauscherkationen wird untersucht. Bei Amino-tetraessigsäuren steigt die Trennwirkung in der Reihenfolge: Äthylendiamin-tetraessigsäure, o-Cyclohexan-diamino-tetraessigsäure, ββ′-Diaminoäthyläther-tetraessigsäure und Äthylenglykol-bis-β-aminoäthyläther-tetraessigsäure. Dies wird bei konstantem PH-Wert auf die sinkende Komplexitätskonstante und deren Abstufung in der Seltenen Erden-Reihe sowie auf die für die einzelnen Komplexbildner differierende PH-Abhängigkeit zurückgeführt. Die besten Trenneffekte zeigt Äthylenglykol-bis-β-aminoäthyläther-tetraessigsäure bei PH 6,75. Der Nalcite HCR-Austauscher ergibt in der NH4-Form gegenüber der H-Form nicht nur einen sofortigen Durchbruch, sondern auch ein beachtliches Trennergebnis. Unterschiede in der Wirkung bei der Na-, K- und NH4-Form einerseits und der Ca-Form andererseits werden erklärt.

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