Der Fettsäurecyclus

Authors

  • Prof. Dr. Feodor Lynen

    1. Institut für Zellchemie an der Deutschen Forschungsanstalt für Psychiatrie (Max-Planck-Institut) München
    2. Chemisches Laboratorium der Universität München, Institut für Biochemie
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    • Nach einem Vortrag auf der Tagung der Gesellschaft für Physiologische Chemie am 20. 9. 1954 in Kiel.

      Die folgenden Abkürzungen werden benutzt: Coenzym A = CoA oder CoASH; S-Acyl-Coenzym A-Derivate = Acyl-SCoA oder Acyl-CoA; Adenosintriphosphat = ATP, ADP-P oder AMP-PP; Adenosindiphosphat = ADP; Adenosin-5′-phosphat = AMP; Pyrophosphat = PP; Orthophosphat = P; Acetyladenylat = AMP-acetyl; Acetylphosphat = Acetyl-P; oxydiertes und reduziertes Diphosphopyridin-nucleotid = DPN und DPNH; oxydiertes und reduziertes Flavin-adenin-dinucleotid = FAD und FADH2.


Abstract

Die Zelle kann in einem Kreisprozeß von vier Reaktionsstufen, dem Fettsäurecyclus, durch Coenzym A aktivierte Fettsäuren auf- und abbauen. Sie benötigt dafür vier Enzyme, von denen drei in Versuchen auch mit Derivaten des N-Acetylcysteamins reagieren können. Im Zusammenspiel von Citronensäure- und Fettsäurencyclus wirkt Coenzym A als Katalysator.

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