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Metallverbindungen des Cyclopentadiens und Indens

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Abstract

Die Verbindungen werden meist durch Umsetzungen von Halogeniden der Übergangsmetalle mit Cyclopentadienyl-magnesiumbromid bzw. durch Reaktion geeigneter Verbindungen derselben mit Alkalisalzen des Cyclopentadiens in flüssigem Ammoniak oder auch Tetrahydrofuran dargestellt. Die Strukturaufklärung der ungeladenen Metall-di-cyclopentadienyle ergab eine pentagonal-antiprismatische Molekelgestalt. Sie sind leicht flüchtig, kristallisationsfreudig und in organischen Lösungsmitteln leicht löslich. Die Alkali- und Erdalkali-Cyclopentadienyle zeigen salzartigen Charakter. Die Ring-wasserstoffe sind, wie speziell am „Ferrocen” gezeigt werden konnte, substituierbar. Auch Metall-di-indenyle konnten erhalten werden. Mono-cyclopentadienyl-Metallkomplexe sind gleichfalls stabil; dargestellt wurde eine große Zahl von Cyclopentadienyl-metallcarbonylen, -nitrosylen und einige andere Komplextypen. Technische Verwendungsmöglichkeiten, so als Antiklopfmittel oder zur Förderung einer rauchlosen Verbrennung von Heizölen, sind vorgeschlagen worden.

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