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Abstract

Unbehandelte und chemisch modifizierte Wolle wurden 60Co-γ-Strahlung bzw. Reaktor-Strahlung (in Gegenwart von Luftsauerstoff) ausgesetzt. Wasserdampf-Aufnahmefähigkeit, Alkali-Löslichkeit, Cysteinsäure-Zunahme, Tyrosin- und Tryptophan-Abbau, Zunahme des Ammoniak-Stickstoffs und des wasserlöslichen Stickstoffs sowie mechanische Faserschädigung lassen auf bevorzugte Angriffsstellen im Wollkeratin gegenüber Strahlungen hoher Energie schließen. Eine deutliche Stabilisierung gegen die Strahlungseinwirkung kann man durch Einbau aromatischer Gruppen erreichen.