SEARCH

SEARCH BY CITATION

Abstract

Die katalytische Dehydrierung gasförmiger Ameisensäure wird an Nickel-, Kobalt- und Silber-Filmen, die auf Al2O3-Träger aufgedampft sind, untersucht. Die n-Leitung der Al2O3-Träger ist durch Dotierung erhöht oder vermindert. Die für die Ameisensäure-Dehydrierung am Metall erforderliche Aktivierungsenergie steigt bei Ni-, Co- und Ag-Filmen von ca. 10 bis 100 Å Stärke mit der n-Leitung im Trägermaterial. Aus parallelen magnetischen Untersuchungen an gleichartigen Nickel-Filmen wird auf die mit zunehmender Elektronendichte im Träger zunehmende Spinkompensation im 3d-Band des Nickels geschlossen. Die Annahme einer elektronischen Wechselwirkung zwischen Träger und Katalysator entspricht der Schottkyschen Randschichttheorie und erklärt die Ergebnisse der katalytischen und magnetischen Messungen. Neben der kristallographischen Struktur gewinnt damit auch die Elektronenverteilung am Metall-Halbleiterkontakt für die Wirkungsweise von Trägerkontakten an Bedeutung.