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Abstract

Beim Zusammentreten vieler atomarer oder molekularer Teilchen zur zusammenhängenden Materie sind die Fälle zu unterscheiden, bei denen die zwischenmolekularen Kraftwirkungen additiv oder nicht additiv sind, d. h. mit denen im Gasraum im wesentlichen übereinstimmen oder nicht. Je nachdem erhält man verschiedene Typen von Kristallgittern im festen Zustand. Das Verhalten der Gitter mit ihren thermischen, kalorischen und elektrischen Eigenschaften usw. läßt sich auf die zwischenmolekularen Kraftwirkungen zurückführen; weitgehende quantitative Angaben sind auf Grund unserer Kenntnis dieser Kräfte möglich. Im folgenden wird ein Überblick über unsere heutigen Vorstellungen zum Thema gegeben, das auf der Hauptversammlung der Deutschen Bunsen-Gesellschaft in Darmstadt 1959 eingehend diskutiert worden ist.