Nachweis sehr kleiner Mengen anorganischer Gase mit einem Ionisationsdetektor

Authors

  • Dr. R. Lesser

    1. Vakuummetallurgisches Laboratorium der W. C. Heraeus GmbH, Hanau
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    • Nach einem Vortrag auf der 59. Hauptversammlung der Deutschen Bunsengesellschaft für physikalische Chemie, Bonn, 26. Mai 1960.


Abstract

Zum Nachweis gaschromatographisch getrennter Gase dient u. a. der Ionisationsdetektor. Bei Verwendung von Argon als Trägergas läßt sich beim Nachweis organischer Moleküle eine sehr hohe Empfindlichkeit erreichen. Wegen der relativ hohen Ionisationsenergien anorganischer Gase, wie H2, O2, N2, CO, war es bisher nicht möglich, diese mit der gleichen Empfindlichkeit nachzuweisen. Führt man jedoch dem Detektor zusätzlich sehr kleine, zeitlich konstante Menge gasförmiger organischer Verbindungen zu, so lassen sich auch anorganische Gase bis zu Mengen von etwa 10−5 ml noch einwandfrei bestimmen.

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