Synthesen mit Di-α-Halogenäthern

Authors

  • Priv.-Doz. Dr. H. Baganz,

    1. Organisch-Chemisches Institut der Technischen Universität Berlin
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    • Prof. Dr. phil. Helmuth Scheibler zum 80. Geburtstag am 19. 2. 1962 gewidmet. - Nach einem Vortrag am 3. Mai 1961 in den Chemischen Werken Hüls

  • Dr. L. Domaschke

    1. Organisch-Chemisches Institut der Technischen Universität Berlin
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Abstract

Die Chlorierung aliphatischer Äther und α-Halogenäther führt zu α.α'-chlorierten Verbindungen bzw. bei Di-α-halogenäthern durch “Chlorolyse” zum Chlor-äthoxy-acetylchlorid. Durch Dehalogenierung des 1.2-Dichlor-1.2-diäthoxy-äthans mit Magnesium entsteht 1.2-Diäthoxy-äthen. Aktive Methylen- und Methin-Verbindungen liefern unter C-C-Verknüpfung langkettige Carbonsäuren bzw. Polyen-in-äther. Mit aliphatischen und heterocyclischen 1.2-Diaminen werden Verbindungen vom Typ des “Naphthpiperazins” erhalten. Über das Chlor-äthoxy-acetyl-chlorid sind eine Reihe von Δ2-Imidazolinen, Δ2-Tetrahydropyrimidinen und Δ2-Thiazolinen leicht zugänglich geworden.

Ancillary