Analytisch-technische Untersuchungen Dünnschicht-Chromatographie von Nucleotiden

Authors

  • Dr. K. Randerath

    1. Institut Für Organische Chemie der Technischen Hochschule Darmstadt
    Search for more papers by this author
    • Ein Buch von K. Randerath über Dünnschicht-Chromatographie (etwa 220 S., zahlr. Abb.) erscheint demnächst im Verlag Chemie, GmbH., Weinheim/Bergstr.


Abstract

Die Dünnschicht-Chromatographie von Nucleotiden an DEAE- und ECTEOLA-Cellulose ist den bisher gebräuchlichen Trennungsmethoden überlegen. Mit verdünnter Salzsäure erhält man ohne Gradiententechnik sowohl eine Gruppentrennung der Mono-, Di- und Triphosphate als auch eine Subfraktionierung innerhalb dieser Gruppen, die von der Basizität der Nucleobasen bestimmt wird. Das Verfahren ist wesentlich empfindlicher als die Papierchromatographie; noch 5·10−4 μMol Adenin-nucleotide können erkannt werden. Die ohne Schwanzbildung chromatographierbare Substanzmenge ist größer als bei der Papierchromatographie; ein Gemisch aus je 1 μMol ADP und ATP/Startfleck läßt sich glatt trennen. Das Verfahren ist somit auch für mikropräparative Trennungen brauchbar. Je 10−2 μMol ADP und ATP werden in 4 bis 10 min vollständig getrennt. – Vorversuche zeigen, daß sich auch Oligonucleotide durch Dünnschicht-Chromatographie an modifizierter Cellulose trennen lassen.

Ancillary