Rilsan (Polyamid 11), Synthese und Eigenschaften

Authors


  • Nach einem Vortrag auf der Tagung der GDCh-Fachgruppe „Kunststoffe und Kautschuk” am 9. April 1962 in Bad Nauheim

Abstract

Die Ausarbeitung einer technischen Synthese von 11-Aminoundecansäure hat zur Aufnahme des Polyamids 11 – unter der Bezeichnung Rilsan – in die Reihe der handelsüblichen Polyamide geführt. Die Eigenschaften des Rilsans leiten sich aus der Struktur seines Grundbausteines ab: Im Rilsan sind die Carbonamidgruppen durch lange Methylenketten getrennt. Daher können sich Wasserstoffbrücken nur in bestimmten Abständen bilden. Die hohe Reißfestigkeit (6–7 g/den) der Rilsanfäden war erstaunlich, bis man Fäden aus Niederdruck-Polyäthylen und isotaktischem Polypropylen herstellen konnte, die ähnliche Reißfestigkeiten haben.

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