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Abstract

Die Prostaglandine, die in vielen Geweben zahlreicher Tierarten vorkommen, sind lipoidlösliche C20-Carbonsäuren. Sie enthalten einen fünfgliedrigen Ring, eine Oxo- und zwei Hydroxygruppen (oder drei Hydroxygruppen), außerdem eine bis drei Doppelbindungen. Die Strukturaufklärung gelang durch eine Kombination chemischer, radiochemischer und physikalischer Methoden mit Gaschromatographie und Massenspektrometrie. Im Organismus bilden sich die Prostaglandine aus essentiellen Fettsäuren. Die Prostaglandine stimulieren die glatte Muskulatur und wirken auf den Fettstoffwechsel ein.