Get access
Advertisement

Neuere Methoden der präparativen organischen Chemie VI. Synthese und Reaktionen der Cyansäureester

Authors


  • Die Beiträge der vorangehenden fünf Reihen sind gesammelt in fünf Bänden im Verlag Chemie, Weinheim/Bergstr., erschienen. Englische Ausgabe: Academic Press, New York-London. – Dieser Beitrag wird – erweitert um präparative Vorschriften – in Band VI dieser Reihe erscheinen.

Abstract

1963 wurde eine einfache Synthese der bis dahin als nicht herstellbar geltenden, sterisch ungehinderten Cyansäureester aus Phenolen und Halogencyan gefunden. 1964 entdeckte man mit der Thermolyse von Thiatriàzol-Derivaten eine weitere Synthesemöglichkeit. Seither haben sich vor allem die Cyansäurearylester als vielseitig verwendbare Verbindungen erwiesen, als Ausgangskomponenten für zahlreiche neue Verbindungsklassen – z.B. Iminokohlensäureester-Derivate (-ester, -amide, -imide, -hydrazide, -hydroxylamide, -sulfamide, -sulfhydrazide, -semicarbazide); Iminocarbonsäureester s-Triazine, Pyrimidine, Tetrazole, Triazole, Triazolone, Oxadiazole, Thiadiazole, Benzoxazinone u.a. – vorwiegend durch Addition nucleophiler oder 1,3-dipolarer Partner, oder als Hilfsmittel etwa zur H2O- oder H2S-Abspaltung und zur Cyangruppen-Übertragung.

Get access to the full text of this article

Ancillary