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Die direkte Synthese der Organohalogensilane

Authors

  • Prof. Dr. V. Bažant,

    1. Institut für theoretische Grundlagen der chemischen Technik, Tschechoslowakische Akademie der Wissenschaften Prag-Suchdol 2 (Tschechoslowakei)
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  • Dr. J. Joklík,

    1. Institut für theoretische Grundlagen der chemischen Technik, Tschechoslowakische Akademie der Wissenschaften Prag-Suchdol 2 (Tschechoslowakei)
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  • Dr. J. Rathouský

    1. Institut für theoretische Grundlagen der chemischen Technik, Tschechoslowakische Akademie der Wissenschaften Prag-Suchdol 2 (Tschechoslowakei)
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Abstract

Die direkte Synthese der Organohalogensilane, besonders der Methyl- und Phenylchlorsilane, ist der grundlegende Prozeß zur Herstellung der für die Siliconpolymeren benötigten monomeren Verbindungen. Bei dieser komplexen heterogenen katalytischen Reaktion tritt eine gasförmige Komponente (das Organohalogenid) mit zwei festen Komponenten (Silicium und Kupfer), deren Mengenverhältnis sich während des Reaktionsablaufes ändert, in Wechselwirkung. Der Mechanismus der Direktsynthese wurde bisher nicht eindeutig geklärt. Der zuerst vorgeschlagene radikalische Mechanismus setzt die Bildung freier organischer Radikale voraus. Der später eingeführte Chemisorptions-Mechanismus postuliert hingegen die dissoziative Adsorption des organischen Halogenids am Silicium Kupfer-Doppelzentrum. Die bisher erhaltenen Resultate deuten darauf hin, daß dem Chemisorptions-Mechanismus entscheidende Bedeutung zukommt, jedoch ist die gleichzeitige Wirkung beider Mechanismen nicht auszuschließen.

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