Article
Der Mechanismus der Wolff-Kishner-Reaktionen: Reduktion, Eliminierung und Isomerisierung
Article first published online: 20 JAN 2006
DOI: 10.1002/ange.19680800403
Copyright © 1968 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim
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How to Cite
Szmant, H. H. (1968), Der Mechanismus der Wolff-Kishner-Reaktionen: Reduktion, Eliminierung und Isomerisierung. Angewandte Chemie, 80: 141–149. doi: 10.1002/ange.19680800403
Publication History
- Issue published online: 20 JAN 2006
- Article first published online: 20 JAN 2006
- Manuscript Received: 17 NOV 1967
- Abstract
- References
- Cited By
Abstract
Kinetik, Thermodynamik und Lösungsmitteleffekte werden zur Diskussion des Mechanismus der Wolff-Kishner-Reaktion herangezogen. Man nimmt an, daß unter normalen Bedingungen zuerst das trans-Hydrazonanion gebildet wird, welches im geschwindigkeitsbestimmenden Schritt an seinem Kohlenstoffende ein Proton einfängt. Mehr oder weniger gleichzeitig verliert das trans-Hydrazonanion am Stickstoffende, induziert durch das Lösungsmittel, ein Proton. Die Stereochemie der Wolff-Kishner-Reduktion wird wahrscheinlich von „ortho”-Substituenten beeinflußt und ändert sich auch beim Übergang zu einem protonenfreien, nichtpolaren Reaktionsmedium. Der für die Wolff-Kishner-Reduktion abgeleitete Mechanismus wird auch auf die Wolff-Kishner-Eliminierung und -Isomerisierung übertragen. Die Konformationsanalyse der Zwischenstufen erlaubt es, das Ausmaß der konkurrierenden Reduktionen und Eliminierungen aus den Strukturen acyclischer Systeme zu erklären.

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