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Polare Cycloadditionen

Authors


  • Anmerkung bei der Korrektur (25. Jan. 1973): Die Bedeutung dieses Reaktionsprinzips wurde kürzlich durch Arbeiten von Eschenmoser et al. [148], Ghosez et al. [149], Huisgen et al. [150], Schöllkopf [151] sowie Corey et al. [152] und einigen anderen Forschungsgruppen unterstrichen.

Abstract

Cycloadditionen mit ionischen Komponenten werden als “Polare Cycloadditionen” bezeichnet, um sie von den Cycloadditionen mit dipolaren und ungeladenen Komponenten abzugrenzen. Die strukturellen Erfordernisse, die Art der Erzeugung und die besondere Reaktivität der additionsfähigen “polaren” Zwischenstufen mit aktivierten CC-Mehrfachbindungen, die vielfältigen Besonderheiten des Cycloadditionsablaufs und die günstige Synthese von heterocyclischen Systemen nach diesem Reaktionsprinzip machen die terminologische Abgrenzung sinnvoll und notwendig zur Ordnung des vorhandenen Tatsachenmaterials. In dieser ersten Übersicht über einen noch wenig untersuchten Bereich der Chemie wird zunächst auf die kationischen und dann auf die anionischen polaren Cycloadditionen eingegangen.

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