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Abstract

Die mannigfachen Farben von Quarzkristallen gehen stets auf die Anwesenheit von Fremdatomen zurück, deren Konzentration selten 0.1 Gew.-% überschreitet. Die Fremdatome besetzen entweder Gitterplätze des Siliciums oder Zwischengitterplätze in den Kanälen || c der Quarzstruktur; seltener lassen sich feinste Ausscheidungen fremder Phasen beobachten. Außer Eigenfärbung von Übergangsmetall-Ionen findet man Farbzentren, die durch ionisierende Strahlung entstehen. Wachstumsbedingt können sich im Kristall gesetzmäßige Verteilungen von Fremdatomen und Farbe ausbilden. In synthetischen Quarzen konnten die meisten der natürlichen und weitere in der Natur nicht auftretende Quarzfarben erzeugt werden.