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Abstract

Die Frage, ob sich aus der äußeren Form der Kristalle, d. h. aus Habitus und Tracht, Informationen über die innere Struktur ableiten lassen, ist oft diskutiert worden. Eine Regel von Donnay und Harker versucht den Zusammenhang auf den Basis strukturgeometrischer Gesichtspunkte herzustellen. Abweichungen von dieser Regel machen deutlich, daß rein geometrische Korrespondenzkriterien nur mit Einschränkung anwendbar sind. Bei der PBC-Vektor-Methode werden auch physikalische Faktoren berücksichtigt. Eine Kombination beider Methoden kann bei der Kristallstrukturbestimmung organischer Verbindungen in einigen Fällen praktische Bedeutung erlangen.