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Abstract

Biologisch aktive Substanzen sind oft bereits in Nanogramm- oder noch kleineren Mengen wirksam. Kenntnisse über ihre Wirkungsweise setzen daher hochempfindliche mikroanalytische Nachweismethoden voraus. Chemische, chromatographische oder spektrometrische Verfahren erwiesen sich häufig als zu unempfindlich; erst durch die Entdeckung des Radioimmunoassays (RIA) gelang die quantitative Bestimmung kleinster Substanzmengen in Gegenwart eines millionenfachen Überschusses an Fremdstoffen. Der Radioimmunoassay verbindet die hohe Nachweisempfindlichkeit radioaktiv markierter Substanzen mit der großen Spezifität immunologischer Reaktionen. Wegen ihrer Empfindlichkeit, Spezifität, einfachen Handhabung und insbesondere aufgrund der generellen Anwendbarkeit sind radioimmunologische Methoden anderen Analysenverfahren überlegen.