Nachweis diastereomerer Elektronen-Donor-Acceptor-Assoziate durch 1H-NMR-Spektroskopie

Authors


  • Anwendung der NMR-Spektroskopie chiraler Assoziate, 7. Mitteilung. Diese Arbeit wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und vom Fonds der Chemischen Industrie unterstützt. Ein Teil der Messungen wurde von Dipl.-Chem. T. Burgemeister und Herrn H.-H. Henschel ausgeführt. Für Diskussionsbeiträge danken wir Dr. G. Becher und Dr. M. Holík. - 6. Mitteilung: M. Holík, A. Mannschreck, Org. Magn. Reson., im Druck.

Abstract

Intermolekulare Wechselwirkungen in Lösung wie die Bildung von Donor-Acceptor-Komplexen lassen sich im Falle chiraler Komponenten durch einen Kunstgriff 1H-NMR-spektroskopisch gut untersuchen. Setzt man den Donor, z. B. (RS)-(1), mit einem optisch aktiven Acceptor um, z. B. (R)-(2), so entstehen nebeneinander die diastereomeren Komplexe [(R)-(1) + (R)-(2)] und [(S)-(1) + (R)-(2)], deren NMR-Spektren sich etwas unterscheiden: Man beobachtet eine Signalaufspaltung.

original image

Ancillary