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Abstract

Das Strukturverhalten der Nichtmetallfluoride und -oxidfluoride ergibt heute ein einheitliches Bild. Das gleiche gilt daher zum Teil auch für die Chemie dieser Verbindungen. Aussagen über das Strukturverhalten sind z. B. aus dem Elektronenpaarabstoßungsmodell (VSEPR-Theorie) leicht abzuleiten. Regelmäßigkeiten der Anzahl von Liganden („Koordinationszahlen”) ermöglichen Strukturvorhersagen für größere Einheiten als isolierte Moleküle oder Ionen, was bei den Verbindungen der schwereren Elemente bedeutsam wird. – Die Verbindungsklasse findet ihre Grenze bei den leichteren Edelgasen, die selbst mit Fluor nur noch schwache oder keine Bindungen mehr eingehen.