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„Magnetochemische Reihen” nicht nur für Liganden, sondern auch für Zentralionen ließen sich bei Alkalimetall-lanthanoid-oxiden oder -halogeniden aufstellen. Um das magnetische Verhalten dieser Verbindungen zu deuten, wurde unter anderem das Angular-Overlap-(AO-)Modell herangezogen. Der AO-Parameter eσ(R) konnte für einige Verbindungsreihen (aus Suszeptibilitätsmessungen) eindeutig bestimmt werden. Unter Berücksichtigung des (berechneten) Überlappungsintegrals Sσ2(R) und zusätzlicher Beziehungen ergaben sich magnetochemische Reihen der Liganden I < Br < Cl < F ≈ O2- sowie der Lanthanoide. Der Verlauf der letzteren Reihe entspricht der Lanthanoiden-kontraktion.