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Abstract

Carbokationen mit pyramidenförmiger Struktur können als die Bindeglieder zwischen der Organischen und der Anorganischen Chemie angesehen werden. Aus Vorstellungen vom elektronischen Aufbau dieser Spezies werden Konsequenzen für Struktur, Ladungsverteilung und Reaktivität (Abfangreaktionen mit Nucleophilen) abgeleitet. Phänomene der Gasphasenchemie von Kationen, z. B. das Kohlenstoff-„Scrambling” bei Carbenium-Ionen, lassen sich durch pyramidal strukturierte Zwischenstufen oder Übergangszustände erklären. Die Möglichkeit von Übergangszuständen mit H2 als 1„side-on”- oder „end-on”-Liganden und ihre Bedeutung für den Mechanismus unimolekularer Prozesse werden diskutiert.